|
Orgel
|
Die Orgel in der Barockkirche St. Franziskus
Geschichte:
|
18.
Jahrhundert
|
Leider
ist der Erbauer und das Baujahr der Orgel nicht überliefert. Man vermutet
bisher, dass das Instrument von Johann Berenhard oder Christian Klausing
gebaut wurde. In früheren Veröffentlichungen werden auch Heinrich
Mencke oder sogar Johann Patroclus Möller als mögliche Erbauer
genannt. Eine gesicherte Zuordung ist nach dem derzeitigen Kenntnisstand
nicht möglich. |
| 19. Jahrhundert |
Kurz
nach der Auflösung des Klosters bewarb sich die katholische Gemeinde
in Borghorst um die Orgel, ein entsprechendes Gesuch wurde jedoch abgelehnt.
Auch die Vredener Pfarrei St. Georg war zeitweilig an dem Instrument interessiert:
Es wurden Überlegungen angestellt, die Orgel der dortigen Pfarrkirche
gegen die Zwillbrocker Orgel auszutauschen. (Die Vredener Orgel (Böntrup
1707/09) hatte in etwa die gleiche Größe wie die in Zwillbrock).
Aber auch diese Pläne sind nicht umgesetzt worden, so dass die Orgel
an ihrem ursprünlichen Standort verblieb. |
| 20. Jahrhundert | In
dem Zustand von 1882 blieb die Orgel bis 1962 erhalten. Kurz nach dem 2.
Weltkrieg erhielt sie ein elektrisches Gebläse. 1962/65 erfolgte durch Paul Ott, Göttingen in Zusammenarbeit mit Rudolf Reuter als Sachverständigen für Orgeldenkmalpflege in Westfalen mit Unterstützung von kirchlichen und staatlichen Stellen ein erneuter grundlegender Umbau mit dem Ziel, die ursprüngliche Disposition der Manualwerke wieder herzustellen, dabei gleichzeitig die musikalischen Möglichkeiten durch Ausbau des Pedalwerkes zu erweitern. Die Orgel erhielt abermals neue Windladen und vollmechanische Trakturen. Die originale Disposition der Manualwerke wurde anhand der vorliegenden Belege rekonstruiert. Das neue selbständige Pedalwerk wurde hinter der Orgel aufgestellt. Das historische Pfeifenwerk ist überarbeitet und größtenteils verändert worden (insbes. Erniedrigung der Aufschnitthöhen). Der Winddruck ist wahrscheinlich niedriger als im 18. Jahrhundert (Haupwerk: 58 mmWS - Unterwerk: 48 mmWS - Pedalwerk: 63 mmWS*). Bestandteile aus dem Umbau von 1880/82 wurden wenig geschätzt und restlos entfernt. Fehlende oder unbrauchbare Pfeifen sind durch neue ersetzt worden. Zur Zeit wird die Orgel durch die Firma Franz Breil in Dorsten gewartet. (*Die Werte für den Winddruck wurden freundlicherweise im Frühjahr 2007 von der Firma Breil neu ermittelt.) |
Anmerkungen zum heutigen Zustand
Neben einer Rekonstruktion des vermuteten Originalzustandes, sollte bei der Restauration 1962-1965 vor allem wieder ein brauchbares Instrument erstellt werden. Streng genommen handelt es sich aus heutiger Sicht eher um eine neue Orgel, in der eine Reihe alter Pfeifen verwendet worden sind. In dieser Art sind unter der Leitung von Prof. Rudolf Reuter in der Zeit zwischen 1950 und 1970 eine Reihe von historischen Orgeln in Westfalen restauriert worden. Der Einfluß der Orgelbewegung ist nicht zu leugnen. Unverkennbare Merkmale des Orgelbauers Paul Ott sind mit in diese Orgel eingeflossen: Niedriger Winddruck und relativ enge Mensuren, vor allem bei den Prinzipalen. Zu Bedauern sind aus heutiger Sicht die gravierenden Veränderungen an den historischen Pfeifen.
Trotz aller Kritik an der damaligen Restaurierungspraxis erfreut sich das Instrument nach wie vor einer großen Beliebtheit bei Organisten und Zuhörern. Neben dem Einsatz im Gottesdienst wird sie in vielen gut besuchten Konzerten gern gespielt und gehört.
Die Orgel ist mit ihren 24 Registern für den kleinen Kirchenraum relativ groß ausgelegt und ermöglicht eine Vielzahl gut klingender farbiger Registrierungen. Das Plenum klingt mit dem Bordun 16' (klanglich eher eine Quintade 16') und der Quinte 6' (= 5 1/3') sehr gravitätisch und erhält durch die Mixturen einen hellen Glanz.
Der besonders schöne Prospekt (Schauseite der Orgel) bildet den rückwärtigen Abschluß der einheitlichen Gesamtausstattung in der Kirche. Am äußeren Aufbau ist die Aufteilung in Hauptwerk und Unterwerk leicht zu erkennen. Die Pfeifenfelder sind in Spitz- und Rundtürme aufgeteilt. Die Quergliederung erfolgt - wie bei der übrigen Kirchenausstattung - durch rot marmorierte Gesimse. Bemerkenswert sind darüber hinaus die zahlreichen Puttenköpfe und der prächtige untere Abschluß mit vergoldetem Akanthuslaub. Hoch oben auf der Orgel thront König David mit Zepter und Harfe, der nach biblischer Überlieferung als Dichter einen Großteil der alttestamentlichen Psalmen schuf. Das neue Pedalwerk ist hinter der Orgel aufgestellt, und vom Kirchenraum aus nicht sichtbar. Diese rückwärtige Aufstellung eines Pedalwerkes ist im westfälischen Orgelbau nicht unüblich.
Dispositionen:
|
um
1720
|
1882
|
seit
1962
|
| Hauptwerk (C, D - c3) | Hauptwerk (C - f3) | Hauptwerk (C - f3) |
| Prinzipal 8' | Prinzipal 8' | Prinzipal 8' |
| Bordun 16' | Bordun 16' | Bordun 16' |
| Gedackt 8' | Gedackt 8' | Gedackt 8' |
| Quinte 6' | Quinte 6' | Quinte 6' |
| Oktav 4' | Oktav 4' | Oktav 4' |
| Hollflöte 4' | Hollflöte 4' | Hollflöte 4' |
| Oktav 2' | Oktav 2' | Oktav 2' |
| Sesquialtera 2fach | Sesquialtera 2fach | Sesquialtera 2fach |
| Mixtur 3fach 2' | Mixtur 3fach 2' | Mixtur 3fach 2' |
| Zimbel 2fach ½ | - | Zimbel 2fach ½ |
| Trompete 8' B+D | Trompete 8' | Trompete 8' B+D |
| (Tremulant ?) | - | Tremulant |
| Manualkoppel (?) | Manualkoppel | Manualkoppel |
| Unterwerk (C, D - c3) | Unterwerk (C - f3) | Unterwerk (C - f3) |
| Prinzipal 4' | Prinzipal 4' | Prinzipal 4' |
| Gedackt 8' | Gedackt 8' | Gedackt 8' |
| - | Salicional 8' | - |
| Gedacktflöte 4' | Gedacktflöte 4' | Gedacktflöte 4' |
| Quinte 2 2/3' (?) | Quinte 2 2/3' | - |
| Waldflöte 2' | Waldflöte 2' | Waldflöte 2' |
| Quinte 1 1/3' (?) | - | Quinte 1 1/3' |
| Mixtur 3fach 1' | - | Mixtur 3fach 1' |
| Vox humana 8' (B+D ?) | - | Vox humana 8' |
| (Tremulant ?) | - | Tremulant |
| Pedal | Pedal (C - a) | Pedal (C - f1) |
| angehängt | Subbass 16' | Subbass 16' |
| Oktavbass 8' | Prinzipal 8' | |
| - | Rohrpfeife 4' | |
| - | Nachthorn 2' | |
| - | Mixtur 5fach 2' | |
| Posaune 16' | Posaune 16' | |
| 2 Pedalkoppeln (HW und UW) | 2 Pedalkoppeln (HW und UW) |
Weitere Bilder :
Prospektausschnitt
Reich verziert ist der Prospekt des Unterwerks. Bemerkenswert ist das schöne Akantuslaub an der Unterseite des Prospektes. Es ist aus Eichenholz geschnitzt und mit Blattgold belegt.
Bei den Prospektpfeifen des Unterwerks handelt es sich um Holzattrappen.
Im Prospekt des Hauptwerks sind nur die großen Pfeifen in den Rundtürmen sprechend (Cis bis h des Prinzipal 8'), alle übrigen Pfeifen sind ebenfalls nur Attrappen aus Holz.
Spieltisch der Orgel von Paul Ott
Die Registerzüge (Manubrien) auf der linken Seite sind für das Unterwerk (= oberes Manual), in der oberen waagrechten Reihe für das Hauptwerk (unters Manual) und auf der rechten Seite für das Pedal.Die Tastatur ist 2008 überarbeitet worden.
Blick in das Hauptwerk
Im Vordergrund die Trompete 8' von Paul Ott, dahinter die Zymbel 2f (1/2') und die Mixtur 3f (2') ebenfalls von Paul Ott. Des weiteren erkennt man noch die alten Pfeifen des Sesquialters 2f, der Oktave 2' und der Hollflöte 4' (praktisch eine Rohrflöte). An den alten Pfeifen sind in den 1980er Jahren die Pfeifenfüße erneuert worden, weil das Material durch Bleifraß geschädigt war.
Pfeifen des Hauptwerks
Blick in das Unterwerk
Hier sind bis auf das Gedackt 8' und die Gedacktflöte 4' alle Register durch Paul Ott neu gefertigt worden. im Vordergrund die Pfeifen der Vox Humana 8'. Links im Bild sind Teile der Traktur zu erkennen, im Hintergrund die Pfeifenattrappen im Prospekt.
Kirchenmusiker in Zwillbrock:
Karl-Heinz Orriens
Tel: 02564 34818
e-Mail: orriens [at] t-online.deLiteratur zur Zwillbrocker Orgel:
- Walter Kaufmann: "Beiträge zu einer Orgeltopographie Nordwestdeutschlands ...",
in Osnabrücker Mitteilungen 67, 1956, Seite 200 - 203- Walter Kaufmann: "Die Orgeln in Melle und ihre Beziehungen zu Hannover, Herford und Osnabrück",
in Osnabrücker Mitteilungen 68, 1959, Seite 114- 115, insbes. Anm. 49- Rudolf Reuter: "Voraussetzungen und Aufgaben der Orgeldenkmalpflege", in Westfalen 31, 1953, Seite 262
- Rudolf Reuter: "Die Herforder Orgelbauer Klausing" in Westfalen 42, 1964, Seite 270
- Rudolf Reuter: "Orgeln in Westfalen", Bärenreiter Verlag, Kassel 1965
- Rudolf Reuter: Artikel über Clausing in: Musik in Geschichte und Gegenwart (MGG) Bd. 15
Bärenreiter Verlag, Kassel 1973, Sp. 1510-1511- Adriaan Roelofs: Kirche und Kloster Zwillbrock, Beiträge des Heimatvereins Vreden zur
Landes- und Volkskunde 5, Vreden 1975, insbes. Seite 76-88.- Hermann Terhalle: Vreden um 1800 Stift - Stadt - Land, Beiträge des Heimatvereins Vreden zur
Landes- und Volkskunde 14, Vreden 1979, insbes. Seite 68-78.
- Westfälische Kunststätten, Heft 17: "Historische Orgeln im Münsterland"
Herausgeber: Westfälischer Heimatbund, Münster (in Verbindung mit dem Westfälischen Amt für Denkmalpflege.
Münster 1981- Franz Mühlen: "Die Orgel in der Denkmalpflege Westfalens - Erinnerungen an die Zusammenarbeit mit Rudolf Reuter"
in Westfalen 62, 1984, Seite 315 - 326
- Marianne Borgmeyer: "Die Orgelbauerfamilie Klausing (Clasing, Clausing, Cleising) aus Herford"
in: Barocke Orgelkunst in Westfalen Herausgeber: Hannalore Reuter, 1995; ISBN 3-00-000072-0- Reuter, Rudolf: "Zeugnisse der Musikpflege in westfälischen Klöstern"
in: Monastisches Westfalen, Klöster und Stifte 800-1800 Münster 1982, 527-540- Juliane Jürgens: "Studien zu den Orgelprospekten Westfalens",
Dissertation an der Westfälischen Wilhelms-Universität zu Münster, 1993- Hermann Terhalle: Vom Kloster Zwillbrock zur Pfarrei Zwillbrock,
in: Beiträge des Heimatvereins Vreden zur Landes- und Volkskunde 60, Vreden 2001, S. 139-192.- Volker Tschuschke: Die Orgelmacherfamilie Böntrup-Martens und der Stiftsorganist Johann Balthasar Söntgen in Vreden
in: Beiträge des Heimatvereins Vreden zur Landes- und Volkskunde 66, Vreden 2004, ISBN 3-926627-41-7- Hannalore Reuter: Historische Orgeln in Westfalen-Lippe - Reisewege (Artikel "Vreden-Zwillbrock")
Ardey-Verlag GmbH, Münster 2006, ISBN 3-87023-245-5
Anmerkungen:
- Die letze Restauration wird dort auf 1964 datiert.
- Die Angabe, dass die Haupwerkslade des 19. Jahrhunderts
bei dieser Restauration erhalten werden konnte, ist nicht richtig. Alle Windladen der Orgel wurden in
den 60er Jahren neu gebaut.
- Als Erbauungsjahr ist auch hier die Zeit um 1720 angegeben, was aus den oben beschriebenen Gründen
wohl zu früh angesetzt ist.
- Eine Bildunterschrift bezeichnet das Unterwerk als Rückpositiv, was ebenfalls nicht zutreffend ist.
Klangdokumentation:
- LP Musik auf historischen Instrumenten Folge 2 (1973) FSM 123003/4 (vergriffen)
Rudolf Reuter spielt auf den Orgeln in Obermarsberg, Büren, Lemgo und Zwillbrock
An der Zwillbrocker Orgel wurden folgende Werke eingespielt:
Johann Pachelbel (1653-1706): Toccata in e,
William Lawes (1602-1645): Sonate d-moll für Violine, Viola da Gamba und Orgel (mit dem "Trio Rameau")
Anonymus, vielleicht Johann Christoph Bach (1642-1703): Orgelchoral "Aus der Tiefe rufe ich"
- Europäische Orgelmusik alter Meister II (März 1983) LMM E2009 (vergriffen)
Eberhard Popp an der Orgel in Zwillbrock
Werke:
William Byrd (1543-1623): Pavane in a
Tarquinio Merula (1590-1665): Canzona in C
Domenico Scarlatti (1685-1757): Sonata D-Dur (K. 288)
Anonymus: Choralbearbeitung "Es ist das Heil uns kommen her"
Nicolas Lebègue (1631-1702): Noel "Où s'eb vont ces gays Bergers"
Johann Sebastian Bach (1685-1750): Drei Choralbearbeitungen zu "Nun komm der Heiden Heiland" BWV 659-661 aus den "Leipziger Chorälen"
Dietrich Buxtehude (1637-1707): Toccata F-Dur, BuxWV 156
Dietrich Buxtehude (1637-1707): Choralbearbeitung "Mit Fried und Freud ich fahr dahin" BuxWV 75
Dietrich Buxtehude (1637-1707): Passacaglia d-moll, BuxWV 161- Orgelwerke J- S- Bach (März 1983) LMM E2010 (vergriffen)
Eberhard Popp an der Orgel in Zwillbrock
Werke von Johann Sebastian Bach (1685-1750):
Praeludium und Fuge a-moll, BWV 543
Triosonate e-moll BWV 528
Partita diverse sopra "O Gott, du frommer Gott", BWV 767
Choralbearbeitung "An Wasserflüssen Babylon" BWV 653b aus den "Leipziger Chorälen"- Musik für Orgel und Trompete zur Advents- und Weihnachtszeit
mit Gedichten und Geschichten, gelesen von Vera Cordes (Juli-August 2004)
Eine Benefiz-CD für die Deutsche Herzstiftung (vergriffen)
Hans-Joachim Trappe an den Orgeln in St. Jacobi, Hamburg und St. Franziskus, Zwillbrock und Markus Mester (Trompete)
An der Zwillbrocker Orgel sind folgende Werke für Trompete und Orgel eingespielt worden:
Johann Sebastian Bach (1685-1750): Choralbearbeitung "Wachet auf, ruft uns die Stimme" BWV 645 aus den "Schübler-Chorälen" (für Trompete und Orgel)
Guiseppe Torelli (1658-1709): Sinfonia D-Dur für Trompete und Orgel
Johann Sebastian Bach (1685-1750): Choralbearbeitung "Jesus bleibet meine Freude " aus der Kantate BWV 147 (für Trompete und Orgel)
Georg Friedrich Händel (1685-1759): Suite D-Dur für Trompete und Orgel
Giambattista Martini (1706-1784): Toccata für Trompete und Orgel- Musik für Orgel und Trompete (Juli-August 2004)
mit Verwendung einiger Aufnahmen der vergriffenen Benefiz-CD für die Deutsche Herzstiftung
Hans-Joachim Trappe an den Orgeln in St. Jacobi, Hamburg und St. Franziskus, Zwillbrock und Markus Mester (Trompete)
An der Zwillbrocker Orgel sind folgende Werke eingespielt worden:
Dietrich Buxtehude (1637-1707): Choralbearbeitung "Vater unser im Himmelreich", BuxWV 219
Georg Friedrich Händel (1685-1759): Suite D-Dur für Trompete und Orgel
Johann Sebastian Bach (1685-1750): Choralbearbeitung "Bist du bei mir, geh ich mit Freuden" BWV 508
Johann Sebastian Bach (1685-1750): Choralbearbeitung "Jesus bleibet meine Freude " aus der Kantate BWV 147 (für Trompete und Orgel)
Guiseppe Torelli (1658-1709): Sinfonia D-Dur für Trompete und Orgel
Giambattista Martini (1706-1784): Toccata für Trompete und Orgel
Diese CD kann über das Pfarrhaus an der Zwillbrocker Kirche bezogen werden.Meine Seele hört im Sehen - (August 2005)
Musik für Orgel, Flöte und Sologesang mit Rainer van Husen (Tenor), Kurt-Ludwig Forg (Orgel) und Prof. Konrad Hünteler (Travers- und Blockflöten)
Werke von Johann Sebastian Bach, Georg Friedrich Händel, Georg Philipp Telemann, Felix Mendelssohn-Bartholdy, u.a.
Die Künstler verzichten zu Gunsten des Freundeskreises Barockkirche Zwillbrock e.V. auf ihr Honorar, um dadurch die geplanten Projekte des Freundeskreises zu unterstützen. Der Erlös des Verkaufs wird vollständig für die Kirche verwandt. (mehr ...)